Eigentlich ist diese Seite stillgelegt. Wer sich aber freut, sie entdeckt zu haben, wird sich vielleich noch mehr über folgende Seiten freuen: https://www.facebook.com/fairfuerkinder/?modal=composer https://www.facebook.com/GerechteBesteuerungAlleinerziehende/ und wer nicht auf facebook ist, findet hier Informationen und Unterstützung http://fair-fuer-kinder.de/

Hier haben Sie die Möglichkeit, über Ihre Erfahrungen zu berichten, Tipps zu geben oder einfach einmal „Dampf“ abzulassen.

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14 Antworten to “Eigentlich ist diese Seite stillgelegt. Wer sich aber freut, sie entdeckt zu haben, wird sich vielleich noch mehr über folgende Seiten freuen: https://www.facebook.com/fairfuerkinder/?modal=composer https://www.facebook.com/GerechteBesteuerungAlleinerziehende/ und wer nicht auf facebook ist, findet hier Informationen und Unterstützung http://fair-fuer-kinder.de/”

  1. Nick 7. Mai 2013 um 07:31 #

    Ich finde Ihre initiative super, ich selbst bin geschieden (wieder neu verheiratet). Ich bin direkt nach der Trennung in Klasse 1 gewechselt wurden, obwohl ich Unterhaltszahler für Frau und Kind bin. Das bedeutet, dass ich neben den 1500 € Unterhalt die ich zahlen musste auch gleich 600 € netto weniger hatte. Ich finde das ist eine so große Ungerechtigkeit. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg.

  2. Marilmama 16. Juli 2013 um 07:31 #

    Hallo,
    am 17.7. gibt´s von den Grünen in München eine Podiumsdiskussion “Scheiden tut weh?” zum Thema Unterhaltsrecht. Bitte kommt und sorgt dafür, dass die Diskussion nicht auf dem Podium bleibt 😉
    Info unter http://www.gruene-muenchen-stadtrat.de/seiten/texte/sonstiges/130717Unterhaltsrecht-V.pdf

  3. Reiner 21. August 2013 um 07:31 #

    Hallo, ich finde die Initiative dringend notwendig! Bin seit 3 Jahren Witwer, Alleinerziehender von 2 minderjährigen Jungs und fühle mich vom Staat durch den Steuerklassenwechsel noch zusätzlich bestraft! Plötzlich waren 15 % meines Nettoeinkommens flöten, nur die alten Aufwendungen blieben! Was bleibt ist einfach nur Wut!

  4. Marianne 1. September 2013 um 07:31 #

    Hallo, ich bin Mutter eines 16jährigen Sohnes und von Anfang an Alleinerziehend, Der Vater hat keinen Cent Unterhalt gezahlt. Ich habe immer gearbeitet und mein Kind ohne staatliche Unterstützung groß gezogen, zum Dank muss ich sehen dass Arbeitskollegen, die verheiratet sind und keine Kinder haben, viel weniger Steuern zahlen und dadurch viel mehr Geld zur Verfügung haben, obwohl ich ja alles doppelt (vom Urlaub bis zum Essen) zahlen muss. Ich finde das eine verkehrte Welt! Und jetzt werde ich lt. den Grünen auch noch als „Besserverdienend“ eingestuft und soll auch noch mehr Steuern zahlen, sollten sie die Wahl gewinnen. Da fehlen mir die Worte!

  5. Christine 11. Oktober 2013 um 07:31 #

    Danke für diese überfällige Initiative. Ich bin seit bald 10 Jahre verwitwet. Jetzt wird mein ältestes Kind (von dreien) volljährig und selbst der Freibetrag für Alleinerziehende fällt weg. All die Jahre habe ich mich darüber geärgert, dass ähnlich verdienende verheiratete Kollegen mit einem Kind als Alleinverdiener keine Steuern zahlten. Da ich immer Teilzeit gearbeitet habe, war die Einkommensteuer zwar gering, ungerecht fand ich das trotzdem.

  6. Veronika 9. November 2013 um 07:31 #

    Der blog ist leider nur schwer zu finden, er sollte mehr metasuche-schlagworte bekommen.
    Infos für betroffene wie alle Aktenzeichen der anhängigen verfahren, Vordrucke für Widerspruch gegen steuerbescheide wären super. Je grösser der widerstand, desto grösser die Chance, dass der finanzgerichtshof das bundesverfassungsgericht beauftragt und diese himmelschreiende Ungerechtigkeit kann das bvfg nicht durchwinken.

  7. Anna 9. Januar 2014 um 07:31 #

    Ich bewundere Ihren Kampfgeist. Ich habe 2012/2013 sowohl Herrn Schäuble als auch Herrn Steinbrück angeschrieben. Ich bekam aus ihrer Stabsstelle von beiden sehr „weiche“ Antworten. Ich sollte eine Initiative auf politischer Ebene auf den Weg bringen. Selbstverständlich hatten beide sehr viel Verständnis, aber sahen keinen Anlass, sich dieses Thema auf die eigenen Fahnen zu schreiben.
    Es wird in diesem Zusammenhang auch immer auf den geschiedenen Partner verwiesen, der nicht vom Steuervorteil profitieren würde, weil die Kinder nicht bei ihm wohnen. Dabei könnte man es sehr einfach lösen. Die geschiedenen Elternteil könnten sich die Kinder auf der Steuerkarte berücksichtigen lassen: 1 Kind = 0,5 ; 2 Kinder = je Partner ein Kind usw. Früher hat man auf diese Art und Weise das Kindergeld entsprechend auf den Steuerkarten bei geschiedenen Eltern vermerkt. Soweit ich mich zumindest erinnere. Aber Sie sind sicherlich über diese Details informierter.
    Eigentlich sollten die Alleinerziehenden allein aus diesem Grund eine Partei gründen und sich ihr Recht erstreiten. Wir hätten garantiert auf einen Schlag mehr Mitglieder als die etablierten Parteien…

    Nachdem ich schon lange nichts mehr von und über Sie in den Medien gehrt habe, hoffe ich, dass Sie nicht aufgegeben haben.

  8. anna 22. April 2014 um 07:31 #

    Wow klasse Seite! Wichtig mal alles auf den Punkt zu bringen auch wenn es mal unangenehm ist…

  9. Eva 14. Mai 2014 um 07:31 #

    Guten Tag,
    ich bin selber auch betroffen und merke diese enorme Ungerechtigkeit seit ich alleinerziehend mit 2 Kindern bin. Da ich aus dem Steuerfach komme und auch Lohnabrechnungen für Kollegen vornehmen muss, sehe ich die Ungerechtigkeit noch mehr. Ich muss Vollzeit arbeiten, weil die enorme Steuerbelastung sonst nicht viel übrig lässt. Viele denken, wenn ich sage :“ ich habe netto das raus wie ein Singel “ (welcher aber niemanden mehr zu versorgen hat), dass ich aber zusätzlich doch den Freibetrag für Alleinerziehende habe. Ja, aber der macht gerade mal 15 € pro Kind aus! Und dann frage ich mich wie kann es sein, dass hier immer noch gegen das Grundgesetz so verstoßen werden kann?! Artikel 6 Absatz 4 sagt jede Mutter hat den Anspruch auf Schutz und Fürsorge durch die Gemeinschaft. Jede? Nein, eine Alleinerziehende mit z. B. 2 Kindern (wegen der Vergleichbarkeit von Personen im Haushalt, für die aufgekommen werden muss) muss mehr Steuern zahlen als ein verheirateter Alleinverdiener mit nicht arbeitendem Ehepartner und einem Kind. bei gleichem Bruttogehalt. Also bleibt der Mutter, die auch 2 Personen zu versorgen hat noch weniger netto. Sind Kinder ( vor allem von allein erziehenden) denn weniger oder gar nichts mehr wert ? Das ist doch kinderfeindlich! Solange sich nichts ändert, bleibt es einfach kinderfeindlich! Und noch wichtiger ist der Artikel 6 Absatz 5 des Grundgesetzes. Hier steht, dass den unehelichen Kindern durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen sind, wie den ehelichen Kindern. Aber das Gesetz wird doch gar nicht eingehalten, denn uneheliche Kinder haben weniger Geld, weil ihre Eltern bedeutend höher besteuert werden. Das ist diskriminierend. Mir fällt auch auf, dass diese Ungerechtigkeit junge Leute motiviert keine Kinder zu bekommen, denn – und davor ist keiner sicher- wenn sie alleinerziehend werden, werden sie gleich viel mehr zur Kasse gebeten. Oder ist das eine Bestrafung, weil man allein Kinder erzieht? Fakt ist die Erziehungsleistung wird bei Alleinerziehenden eben nicht honoriert, so als ob man kein Kind erzieht. Die ca. 15 € netto mehr pro Kind als bei einem unverheirateten Single kann ich gut tauschen gegen den Splittingvorteil. Und meine 2 Mädchen hätten mehr davon!
    Dann kann man auch was für die Ausbildung , Altersvorsorge… zurück legen. Das wäre dann Chancengleichheit! Ich denke es muss in den Köpfen auch klar sein: Alleinerziehende sind auch eine Familie, jedenfalls keine Singles. Unter https://www.vamv.de/ läuft eine Unterschriftenaktion. Es wäre schön, wenn viele dort unterschreiben würden, denn vielleicht hilft das. Denn ich habe auch den Eindruck, dass die Politik sich um diese Ungerechtigkeit nicht kümmert. Am besten wäre eine Demonstration. Ich würde diese auch gerne unterstützen. Jedenfalls muss dieses Thema noch viel bekannter werden!
    Übrigens es nützt allen etwas, wenn diese Ungerechtigkeit abgeschafft wird, da der finanzielle Druck auf den Alleinerziehenden nicht mehr lastet aufgrund von steuerlicher Ungerechtigkeit, haben diese mit ihren Kindern mehr zum Leben zur Verfügung (eben gleich viel wie wo ein Trauschein vorliegt) und müssen nicht so schnell auf staatliche Unterstützung angewiesen sein. Es erspart viel Bürokratismus und kommt den Kindern zu Gute!
    Bei der ganzen Diskussion, weil ich habe dazu schon viel privat diskutiert, viel mir auf, dass viele kinderlose Ehepaare gleich Angst haben, falls diese Ungerechtigkeit gerechter werden sollte, dass Ihnen deshalb das Ehegattensplitting weg genommen werden könnte, weil sie keine Kinder haben. Ich habe nichts gegen Ehegattensplitting für kinderlose Ehepaare und erst recht nichts da wo das Splitting bei Ehen mit Kindern Begünstigungen schafft. Aber warum sollen Kinder, wo kein Trauschein vorliegt nicht eben auch diese Förderung erfahren dürfen, sondern müssen noch drauf zahlen?
    Vielleicht ist es auch diese Angst der Politiker, weshalb da komischerweise immer noch keine Gerechtigkeit geschaffen wurde.
    Ich hoffe es wird in den Medien noch viel mehr aufgezeigt, welche Ungerechtigkeit hier vor sich geht. Ich bin bereit auch öffentlich dagegen vor zu gehen.
    Mich ärgert das ungerechte System so sehr, ich empfinde es lähmend und ich bete jeden Tag, dass meine Kinder nicht weiter so benachteiligt werden müssen, nur. weil ich allein und ohne Trauschein bin. Wir wollen nicht weiter noch drauf zahlen, mehr als jede andere Lebensform!
    Danke, in der Hoffnung, dass es sich in Zukunft bessern wird.

    • Reina Becker 23. Juli 2014 um 07:31 #

      Vielen Dank für diesen ausgezeichneten und hoch qualifizierten Beitrag!
      In dem Steuerbüro in dem Sie arbeiten wird hoffentlich der Mustereinspruch für Betroffene eingelegt?!
      Eine „Dame“ vom vamv hat als ich vor zwei Jahren da mal nach Unterstützung angefragt habe zu mir am Telefon gesagt, „Sie haben da wohl eher ein Luxusproblem“ statt da schon zu erkennen, welche Chance in dem Verfahren für viele Betroffene liegt. Erst vor kurzem haben die endlich auch einen Mustereinspruch auf ihrer Seite, den ersten haben die bereits vor 2 Jahren von mir bekommen aber erst jetzt ihre Mitglieder über diese Möglichkeit aufgeklärt. Da ist leider für viele für zwei Veranlagungsjahre die Chance auf Partizipation an einem positiven Ausgang (selbst wenn die Chancen geringer sein mögen als bei den eingetragenen Lebenspartnerschaften) vertan.
      mfg
      Reina Becker

  10. sigrid 8. August 2014 um 07:31 #

    Hallo, seit bin ich 1996 verwitwet,1 Kind.. Ich bin berufstätig, jedes Jahr habe ich ärger mit dem Finanzamt über meinen steuerfreien Teil der Witwenrente. Laut Gesetz ab 2005 50 % steuerfreier Teil, gilt aber nicht für Witwen. Wieder ein Nachteil für alleinerziehende. Keiner kann mir sagen, wie der berechnet wird, weder der Steuerberater, den ich jetzt zum erstenmal nach Jahren meine Unterlagen zur Prüfung gab, noch die Beratung der Deutschen Rentenversicherung Bund…Mein Steuerfreier Teil wird jedes Jahr niedriger. das heißt für mich mehr Steuern zahlen ,,. Es gibt ein Gerichtsurteil FG Köln Urteil vom 23.10.2013 Az.4 K2322/10 ,aber auch da bleibt das Finanzamt stur..

  11. Claudia 27. August 2014 um 07:31 #

    Vielen Dank für Ihren Einsatz, etwas an der Situation Alleinerziehender ändern zu wollen. Den Missstand sehe ich als Alleinerziehende schon lange. Ich könnte mir vorstellen, dass die Schwierigkeit bei diesem Kampf gegen eine offensichtliche Ungerechtigkeit darin liegt, dass eben ausgerechnet Alleinerziehende bei der normalen Alltagsbewältigung nicht noch zusätzliche Ressourcen frei haben, sich einzusetzen und daher resigniert alles in Kauf nehmen. Mit der Konsequenz, dass sie nicht nur steuerlich benachteiligt sind, sondern vielfach aufgrund von Teilzeitarbeit und geringeren Einkommen später mit einer kleinen Rente klar kommen müssen.

    Ich wollte, ich hätte mehr Zeit, und vielleicht auch mehr Energie, mich einzusetzen, schon alleine deswegen, weil ich mich zumindest in der glücklichen Lage sehe, ein annehmbares Einkommen zu erzielen und meinen Alltag zu bewältigen. Aber damit bin ich schon an meinen persönlichen Grenzen angelangt. Wohlwissend, dass ich eigentlich mehr tun sollte.

    Die Anreize der Politik für potentielle Eltern sind angesichts der tatsächlichen Lebenssituationen von Menschen mit Kindern vollkommen an der Realität vorbei und reine Makulatur.

  12. U. Bach 18. Oktober 2014 um 07:31 #

    Hallo, ich hatte ursprünglich ein ganz anderes Thema bei Stern TV gesucht und bin auf Frau Beckers Kampf gestoßen. Ich habe vor Ihnen als Alleinerziehende größten Respekt und hoffe, dass dieses überholte Ehegattensplitting endlich geändert wird. Wir sind seit fast 25 Jahren glücklich nicht verheiratet und haben 2 minderjährige Kinder. Ich habe die gleiche Steuerlast wie Sie, als ware Alleinerziehende und empfinde dies als ebenso diskriminierend. Wir sind ja theoretisch selbst schuld, bräuchten ja nur zu heiraten. Aber warum müssen wir uns einem Modell unterwerfen, welches bei Einführung des BGB vor über 100 Jahren richtig und wichtig war. Laut Grundgesetz sind alle Menschen gleich. Was unterscheidet uns von einem Ehepaar außer dem Ring und der Urkunde? Im Osten Deutschlands werden 60 % der Kinder unehelich geboren, irgendetwas läuft hier steuerlich gewaltig schief. Liebe Frau Becker, können Sie zum aktuellen Stand ihrer Klage vielleicht etwas berichten?

  13. Frau Yves 18. Dezember 2015 um 07:31 #

    Vielen Dank für dieses Forum / diese Seite. Nach Trennung bin ich nun alleinerziehende Akademikerin und kann diesen Anachronismus gar nicht fassen. Ich werde auf jeden Fall Einspruch erheben und die Sache weiter verfolgen.
    Und ich kann vermelden, dass die Aufmerksamkeit der Medien sich vielleicht etwas verändert, denn ich habe von Frau Becker in der ZEIT gelesen und so hiervon erfahren!

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